Finden sie hier Jean-Luc Schaffhausers Eintrag unter den Europaparlament Website.

Jean Luc Schaffhauser ist Elsässer. Er wurde 1955 geboren, und wurde mit 19 Jahren Philosophielehrer. Er verließ mit 23 diesen Beruf um parlamentarischer Assistent zu werden.
Er war insbesondere der parlamentarische Assistent Marcel Rudloffs, das Vorbild der elsässischen Politszene der 1980er Jahre, Bürgermeister und Senator der Stadt Straßburg bzw. Präsident des elsässischen Regionalrats. Bis 1992 beschäftigte er sich mit Energiepolitik, Umweltschutz und der lokalen Entwicklung des Elsass.
Im Jahre 1986 zählt Jean-Luc Schaffauser zu den Gründern des IRCOD (Regionales Institut für Kooperation und Entwicklung), eine Organisation, die Programme entwickelt, um Kooperations- und Entwicklungsprojekte mit südlichen Ländern, insbesondere in Afrika, zu fördern. Er wurde zum ersten Präsident dieser Organisation gewählt.
Jean Luc Schaffhauser war auch Jacques Chaban-Delmas’ (mehrmals Präsident der französischen Nationalversammlung, u.a. 1986-1988) Berater für das Gebiet Dezentralisierung. Er nahm am Aufbau der Versammlung der Regionen Europas teil.
Im Laufe seiner Karriere als Beamter der europäischen regionalen Kooperation ging Jean-Luc Schaffhauser vor den Fall der Berliner Mauer nach Zentraleuropa und begünstigt den Aufbau einer Forumskoordination  dieser Länder, wie sein Freund Rocco Buttiglione, Berater des Heiligen Stuhls für Mitteleuropa, hingewiesen hatte.
Nach dem Fall der Berliner Mauer, wurde er Vorsitzender des Demokratischen Forums Europas, im Namen der Präsidenten Mitteleuropa, von dem Präsident Ungarn und den Vertretern der osteuropäischen Regierungen gewählt. Er wurde auch Vorsitzender der Europäischen Akademie, die Betreuer mehrerer europäischen Stiftungen zusammenbringt, um strategische Fragen für die Staaten zu bearbeiten, z.B in den Gebieten Energie, Verteidigung oder Einwanderung. 1991 ging er auch nach Russland, um den Dialog zwischen dem Vatikan und den orthodoxen Kirchen zu fördern.
1992 verlässt Jean-Luc Schaffhauser die staatliche Verwaltung um unabhängiger Berater und Firmenverwalter zu werden. Er arbeitete für verschiedene Unternehmen und half ihrer Entwicklung in Europa, Afrika und Asien. Er arbeitete nämlich 2000-2008 für Dassault Aviation sowohl im Zivil- wie im Militärbereich. Er war Berater für das Dezentralisierungsprogramm der Weltbank in Afrika und Asien bzw. Berater eines Anlagefonds.
2004 beschäftigte er sich mit dem französisch-russischen Dialog über Energie und  Leistungsfähigkeit im Auftrag der französischen Regierung. In Russland arbeitete er gleichzeitig als Berater für Dassault und Total.
2007 verlässt er seine verschiedenen Anstellungen, um sich auf die Analyse der Wirtschaftskrise zu konzentrieren, und veröffentlicht mehrere Bücher – im Rahmen der CAPEC Fundation – sowie wirtschaftliche und soziale Artikel. Seit September 2012 arbeitet er wieder als internationaler unabhängiger Berater.
Inzwischen arbeitete er ab 2008 bei der CAPEC Fundation (CAPEC = Krise, Analyse, Vorschläge, Experiment, Kommunikation), um Lösungen für die systemische Krise, die Frankreich und andere Euro-Länder erleben, zu finden. Er veröffentlichte bei der CAPEC das Buch „Finanzielle Krise, Stopp oder noch mehr ?“ (September 2009), und das Band „Ankurbelung durch Kaufkraft und Investition“ mit Alain d’Iribarne. (Januar 2011).
2014 engagierte sich Jean-Luc Schaffhauser für den Rassemblement Bleu Marine (RBM), eine Struktur, die mehrere patriotische und Souveränismus fördernde politische Gruppierungen um Marine Le Pen versammelt. Er führte die Liste « Strasbourg Bleu Marine » bei den Gemeindewahlen in Straßburg an und erhielt zwei Mandate im Gemeinderat.
2014 wurde er zum Europaabgeordneten gewählt.